Abtei Oberschoenenfeld
Nicht im Begreifen liegt die Frucht, sondern im Ergriffensein.
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Kloster-Nachrichten Pressespiegel

Augsburger Allgemeine, 28.11.2001
Kontakte zur neuen Heiligen
Creszentia ist auch im Kloster Oberschönenfeld keine Unbekannte

Oberschönenfeld
Seit mehr als 700 Jahren führen die "Töchter des heiligen Benedikt" in der altehrwürdigen Zisterzienserinnenabtei Oberschönenfeld ein Leben des Gebets und der Arbeit nach der Ordensregel des heiligen Benedikt "Ora et labora ­ bete und arbeite". Creszentia von Kaufbeuren, geboren als Anna Höß am 20. Oktober 1682, ist in der Abtei keine Unbekannte.
Im Konventionsgebäude befindet sich unter anderen Bildern das wertvolle Ölgemälde "Creszentia in der Küche". Die Tradition erzählt, die damalige Äbtissin von Oberschönenfeld, wahrscheinlich Cäcilia Wachterin, sei wiederholt nach Kaufbeuren gefahren und habe dort Kreszentia besucht. Es bestand ein lebhafter Briefwechsel zwischen den beiden Klöstern. Die 13 Originale werden im Archiv der Abtei sorgsam aufbewahrt. xx... mehr

Augsburger Allgemeine, 21.09.2001
Ein Kloster in Brasilien aufgebaut
Äbtissin Mena Graupner zu Besuch in Oberschönenfeld

Oberschönenfeld (aum). Nach Oberschönenfeld zurückgekehrt, von wo sie vor 50 Jahren nach Brasilien auszog, um ihr Hilfswerk zu beginnen, ist jetzt die 80-jährige Äbtissin Mena Graupner. "Eine schwäbische Abtei bringt Segen nach Brasilien", so hieß es vor 50 Jahren, im September 1951, als in der Klosterkirche der Abtei Oberschönenfeld die Aussendungsfeier für fünf Missionarinnen stattfand, die, nach der Idee des damaligen Papstes Pius XII., bereit waren, im Staat São Paulo eine Niederlassung ihres Zisterzienserordens zu gründen. Im Sinne ihrer Lebensprämisse "Ora et labora" wollten sie in diesem fernen Erdteil die unbeschreibliche Not lindern. Mit den Schwestern reiste auch die heutige Äbtissin der Abtei Campo Grande im Staate Mato Grosso Sul, Mutter Mena Graupner aus dem damaligen Egerland. Nun weilt die nunmehr 80-jährige Äbtissin zu Besuch in der Abtei Oberschönenfeld. Mutter Äbtissin Ancilla Betting zeigte sich glücklich, die feinsinnige und edle Persönlichkeit zu Gast zu haben. Was geschah alles in den 50 Jahren? Die erste Bleibe der fünf Schwestern war Riberao im Staat São Paulo. Dort konnten sie aber nicht bleiben und so zogen sie 1963 nach Itarare und bauten das erste Kloster. Von hier aus entstand eine zweite Gründung in Santa Cruz de Monte Castelo im Staate Paraná und 1976 die dritte in Campo Grande im Staat Mato Grosso Sul (Süden) als selbstständiges Priorat. xx... mehr

Augsburger Allgemeine - Augsburger Land, 02.02.2001
Die Zisterzienserinnenabtei Oberschönenfeld

1186 Anfang einer Beginengemeinschaft am Weiherhof.
1211 Umsiedlung an den heutigen Platz in Oberschönenfeld.
1248 Urkundliche Bestätigung der Aufnahme in den Zisterzienserorden durch Papst Innozens IV.
1718 Neubau von Kloster und Kirche.
1803 Säkularisation.
1836 König Ludwig I. genehmigt den Fortbestand des Klosters.
1918 König Ludwig III. erhebt das Kloster Oberschönenfeld wieder zur Abtei.
1971 Verpachtung der Landwirtschaft.
1976 Gründung des Freundeskreises zur Unterstützung des Klosters.
1984 Einrichtung des Schwäbischen Volkskundemuseums.
1998 Anbau eines Meditationsraumes.

Missionstätigkeit
1951 Aussendung von Schwestern nach Brasilien.
1963 Gründung des Klosters Itararé/Sao Paulo.
1973 Gründung des Klosters Santa Cruz de Monte Castelo.
1976 Gründung des Klosters Camp Grande/Mato Grosso durch das Kloster Itararé.
xx

Letzte Änderung: 15.07.2016

 

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