Abtei Oberschoenenfeld
Nicht im Begreifen liegt die Frucht, sondern im Ergriffensein.
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Geschichte Kirche

"Seht doch, in seiner Liebe zeigt uns der Herr den Weg zum Leben."
Aus der Benediktusregel, RB Pr. 20

Hausgeschichte
Ein urkundlich gesichertes Gründungsdatum für die Abtei Oberschönenfeld fehlt zwar; doch die Tradition berichtet darüber, dass alles mit dem Glauben frommer Frauen begann, die sich als so genannte Beginen um das Jahr 1186 auf dem Gelände von Oberhofen zusammenfanden, um ein religiöses Leben zu führen. Vermutlich um das Jahr 1211 übersiedelten die Schwestern ca. 2 km nördlich nach Schönenfeld, dem heute noch bestehenden Ort der Gemeinschaft. Die erste Urkunde, in der das Kloster erwähnt wird, datiert vom 28. August 1248; in ihr bestätigt Papst Innozenz IV. der Gemeinschaft alle Privilegien, die der Zisterzienserorden vom apostolischen Stuhl erhalten hatte.

Erste schriftliche Erwähnung vom 28. August 1248

Auch in der Abgeschiedenheit des Klosters blieben die Schwestern über die Jahrhunderte hinweg nicht von den Irrungen und Wirrungen der Geschichte verschont. Bauernkrieg, Reformation, Dreißigjähriger Krieg und Spanischer Erbfolgekrieg zwangen die Schwestern wiederholt zur Flucht aus ihrem Kloster, doch mit viel Gottvertrauen kamen sie immer wieder zurück nach Oberschönenfeld, um ihr Ordensleben neu zu beginnen.
Von 1718 - 1723 wurden Kloster und Kirche in ihrer jetzigen Form erbaut. 1803 wurde die Abtei durch die Säkularisation aufgehoben und 1836 wieder neu belebt.
1951 wurden die ersten fünf Missionarinnen von Oberschönenfeld nach Brasilien entsandt. Die Landwirtschaft wurde 1972 verpachtet; 1984 eröffnete in den früheren Stallungen der Bezirk Schwaben das Schwäbische Volkskundemuseum. 1976 - 1995 wurden Kirche und Kloster renoviert und die Außenanlagen neu gestaltet.


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Wappen